Button


Manchen Menschen ist egal, wie ihre Brille aussieht. Sie sehen in ihr kein Designobjekt, sondern einen Gebrauchsgegenstand. Für Dr. Sebastian Altenberger (49) ist seine Sehhilfe mehr als das. Ein Kompromiss kommt für ihn nicht infrage. Er trägt nur eine Brille, die beides kann: Funktion und Design.
Wenn Sebastian Altenberger im Operationssaal steht, zählt Präzision. Der Orthopäde und Unfallchirurg arbeitet auch am Mikroskop. Seine Brille ist ein Werkzeug, essentiell für OPs an Fuß- und Sprunggelenken. Die Ansprüche an seine Sehkraft sind hoch. Er arbeite an Nerven, Venen und Gefäßen.
Spezielle Gläser im OP
„Wir haben ein ganz, ganz grelles Licht – ich glaube 6000 Kelvin“, sagt Altenberger. „Dazu kommen krasse Lichter, die von hinten strahlen und absolut nicht reflektieren dürfen.” Deshalb trägt er spezielle Gläser mit der bestmöglichen Entspiegelung von Luitpold Optik.



Trägt seine Brille auch im OP: Dr. Sebastian Altenberger (49).
Anfassen darf der Arzt die Brille während einer Operation nicht. Und sie muss laut dem Chirurgen einiges aushalten: „Es gibt durchaus Momente, da kommt einem alles entgegen – auch mal Blut.” Die Brille hilft ihm nicht nur zu sehen, sie schützt ihn auch vor unerwünschten Überraschungen wie Körperflüssigkeit im Auge.
Desinfektion als Härtetest
Mit diesem Schutzschild sorgsam umgehen? Fehlanzeige. „Wenn die Brille etwas abbekommt, desinfiziere ich die mit dem Desinfektionsmittel aus dem Spender im OP-Saal”, erzählt Dr. Altenberger. Mit Blick zu Ilga Künzel, der Optikerin seines Vertrauens, schiebt er nach: „Aber das darf ich natürlich nicht sagen.”
Die Geschäftsführerin muss lachen. „Da pfeift der Basti drauf”, sagt sie. „Wenn es die Brille aushält, ist das ein Qualitätsmerkmal.” Empfehlen würde Ilga Künzel diese Spezial-Reinigung ala Altenberger jedoch nicht.
Ein Barbesuch mit Folgen
Seine Gleitsichtbrille trägt der Mediziner heute überall. Ob beim Wind- und Kitesurfen am Gardasee oder beim Ausgehen mit Freunden. So hat der 49-Jährige vor zehn Jahren bemerkt, dass seine Sehkraft nachlässt. „Ich war in einer Bar und konnte die Etiketten auf den Flaschen nicht mehr lesen – da ist mir aufgefallen, dass ich wohl ein Problem habe”, sagt Altenberger und lacht.




Haben den gleichen Geschmack: Ilga Künzel (Luitpold Optik) präsentiert Stammkunde Sebastian Altenberger handgefertigte, streng limitierte Jacques Marie Mage Brillen.


Für den Kunstbegeisterten war klar: Ein Standard-Modell ist keine Option. „Ich mach mir nur was ins Gesicht, was auch gut ausschaut”, so Altenberger. Schön allein reiche auch nicht. Ein Gegenstand müsse eine Geschichte erzählen.
Die Kunst des Alltäglichen
„Eine Gabel piekst etwas auf, aber gestalten lässt sie sich schön oder eben nicht”, sagt der Arzt. Er vergleicht es mit dem Bauhaus-Stil: funktionell, praktisch und emotional berührend. Diesen ästhetischen Grundanspruch stellt Altenberger auch an Dinge des täglichen Gebrauchs.
Gegen plakative Logos
Zu dieser Lebensphilosophie passt es nicht, Marken zur Schau zu stellen. „Ich würde nie im Leben ein Firmenlogo auf meinem Körper tragen, never ever“, betont Altenberger. Ihm sei nicht wichtig, was die Leute denken. „Ich fahre ja auch kein Auto, das nach einem teuren Auto ausschaut. Ich mache das, weil es mir taugt.“



Mit dieser Einstellung ist der Arzt richtig bei Luitpold Optik. „Wir haben viele Kunden wie den Basti, die keine Markennamen auf dem Bügel haben wollen“, sagt Ilga Künzel. Wer auf plakative Logos verzichte, wisse Qualität und Nachhaltigkeit zu schätzen. Ein Kenner würde den Wert einer hochwertigen Brille ohnehin erkennen.
Expertise überzeugt Chirurgen
Neben der Qualität ist Altenberger der Service wichtig. Seine ersten Brillen und Kontaktlinsen hat er in München gekauft. „Ich hatte oft das Gefühl, dass da nicht so genau hingeschaut wird“, sagt der Chirurg. Bei Luitpold Optik sei ihm sofort das medizinische Fachwissen von Peter Künzel aufgefallen. „Augenheilkunde habe ich ja nie kapiert, weil sie so kompliziert ist”, sagt Altenberger. Als Mediziner wisse er, wie komplex das Auge sei.

Sebastian Altenberger schätzt das Fachwissen von Peter Künzel.

Bei Luitpold Optik schätzt der Stammkunde auch die Atmosphäre: „Es sieht nicht aus wie ein exklusiver Gucci-Prada-Laden, wo ich reinkomme und das Gefühl habe, dass ich als Mensch störe.“ In vielen Geschäften würden die Verkäufer am Handy hängen. Das Luitpold-Team sei immer präsent und der Laden überfordere ihn nicht.
Sorgfalt ohne Ausnahmen
Dieser Eindruck ist gewollt. Ilga und Peter Künzel legen Wert auf jedes Detail. Sie behandeln jeden Kunden mit derselben Sorgfalt. Sie prüfen jede Brille, bevor sie im Regal liegen darf. Sie überlassen nichts dem Zufall.
Das Gespür fürs Schöne
Selbst die Möbel hat das Paar über die Jahre zusammengetragen – vom Tisch aus Südfrankreich bis zum selbstgebauten Tresen. Luitpold Optik ist über die Jahre gewachsen. Was bleibt, ist das Gespür für Dinge, die den Alltag schöner machen und den Blick schärfen.
Button