Eine Überdachung für die Terrasse? Gleich vier Handwerker verweigerten den Auftrag. Pizzaofen im Weg, Photovoltaik auf dem Dach, keine Chance. Bis sich doch jemand an das Problem-Eck traute. Wie das die Lebensqualität einer Inzeller Familie veränderte.
Zwetschgendatschi und Kaffee stehen auf dem Tisch. Ein Bulldog tuckert vorbei, die Blüten ringsum duften und der Himmel ist nur leicht bewölkt. Katrin und Thomas sitzen unter ihrer Pergola. „Ich mag gar nicht mehr wegfahren", sagt der Vater.
Urlaub in der Heimat
Kaum verreist, zog es die Familie wieder nach Hause. „Wir haben sogar einen Tag gekürzt, weil wir lieber noch einen Tag auf der Terrasse wollten“, erzählt Katrin. Die Sonne blendet sie und mit einem Klick bewegen sich die Lamellen der Pergola. Schatten auf Knopfdruck. Weil die Überdachung so flexibel ist, können die Eltern und Kinder viel mehr Zeit draußen verbringen. Und das vom Frühling bis in den Herbst.


Dankbar für ihre Terrasse: Katrin und Thomas genießen die Zeit draußen viel mehr, seitdem sie eine Pergola und Markise haben.


„Wir haben so viel Lebensqualität dazugewonnen", sagt Katrin. Früher habe sie ständig die Polster hin- und wieder wegräumen müssen. Schirm auf, Schirm zu. Tag ein, Tag aus. Das ist jetzt Geschichte. Alles kann bleiben, wo es ist. Die Zeitersparnis sei enorm.
Lesen und arbeiten
Jetzt genießt die Familie jede freie Minute auf der Terrasse. Tierärztin Katrin liest dort gern in einem ihrer Fachbücher. Papa Thomas arbeitet auch mal bis elf Uhr abends mit dem Laptop auf dem Schoß. Und die Kinder? „Die genießen das auch sehr“, berichtet Katrin.
Ein Auge für Design
Die ganze Familie hat einen Blick fürs Schöne. Im Urlaub haben die Kinder ein Bild von der alten Terrasse mit Schirm gesehen. „Schaut das schrecklich aus“, hieß es laut der Mama dann. „Die finden das optisch schon auch super schön.“



Für die Familie hat es sich gelohnt, die Firma Moltke zu beauftragen. Im Gegensatz zu den anderen Handwerkern hat Rainer Moltke versprochen: „Das kriegen wir hin.“ Und das trotz Schneegefahr durch die Dachschräge und den Pizzaofen. Weil der im Weg stand, haben die Handwerker die Pergola verlängert und die Stütze seitlich versetzt angebracht.
Dem Experten vertraut
„Mit der Schneelast war ich sehr lange skeptisch“, so Thomas. Im Normalfall können die Lamellen der Moltke-Pergolas im Winter geschlossen bleiben. Weil die Familie eine Photovoltaik-Anlage hat, könnte der Schnee jedoch auf das Dach stürzen. Die Lösung: Im Winter öffnen sie die Lamellen und der Schnee fällt durch. Diese Flexibilität hat den Familienvater überzeugt: „Rainer hat gesagt, er legt die Hand dafür ins Feuer, dass das passt."

Pizzabacken im Trockenen: Thomas freut sich, dass selbst diese bauliche Schwierigkeit überwunden werden konnte.






Und es hat gepasst. Das erste Mal hat der 45-Jährige kein Konkurrenzangebot eingeholt. Für ihn war etwas anderes wichtig: Service, Qualität und die regionale Nähe. Er lege Wert auf Produkte „Made in Europe". Nach einem Toaster, der in Deutschland oder zumindest Europa hergestellt wurde, habe er einige Wochen gesucht.
Hohe Ansprüche und klare Worte
„Du bist kein einfacher Kunde“, sagt Katrin zu ihrem Mann und lacht. Thomas entgegnet: „Ich sage halt einfach, wenn ich viel Geld zahle, dann muss das passen.“ Jeder müsse sich an Absprachen halten und über Unangenehmes sprechen können.
Details statt Rätselraten
Für Rainer Moltke ist Thomas ein „leichter“ Kunde, weil er seine Vorstellungen klar kommuniziert. „Ich bin kein Hellseher“, sagt der Handwerker. Wenn Kunden ihre Wünsche direkt ansprechen, vereinfache das die Umsetzung der Planung.
Später wollte die Familie noch eine Markise. Auch dafür hat Thomas kein zweites Angebot eingeholt. Weil es die Markise nicht in derselben Farbe wie die Pergola gab, musste sie extra beschichtet werden. „Sonst schaut das einfach dazugeschustert aus", sagt Rainer Moltke.
Die unsichtbare Nachrüstung
Zunächst hat Thomas überlegt, dennoch eine Standardfarbe zu nehmen. Dann hat er auf die Expertise des Handwerkers vertraut. „Da bin ich dem Rainer schon dankbar”, sagt der Familienvater. Seine Frau stimmt zu: „Ich bin so so so froh, dass wir das gemacht haben.” Heute sieht niemand, dass die Markise nachträglich montiert wurde.
Echte Werte statt weiter Wege
Dass der Auftrag an einen Inzeller Betrieb ging, ist für Katrin eine Frage der Haltung. „Ich finde es total schlimm, dass manche Orte aussterben”, sagt die Mutter. Viele Menschen hätten dann keine Perspektive mehr. Deshalb möchte sie Unternehmen und Menschen aus der Region unterstützen.



Das menschliche Gesamtpaket zählt für Katrin. Ein Chef sollte in ihren Augen fair mit seinen Mitarbeitern umgehen. Und sie möchte den Handwerkern auf der Baustelle vertrauen können, wenn sie nicht zu Hause ist. Zudem sei ihr gute Kommunikation wichtig. All diese Punkte hat die Firma Moltke erfüllt.
Keine Sekunde bereut
Katrin fasst es kurz: „Ich habe es keine Sekunde bereut." Jeden Tag, wenn sie auf die Terrasse tritt, denke sie dasselbe: Es ist einfach schön. Der Bulldog ist längst weitergetuckert, die Kaffeetassen sind leer und die Sonne wandert langsam über die Lamellen der Pergola. Und Thomas? Der bleibt sitzen. Wegfahren mag er ja ohnehin nicht mehr.

Wie aus einer mutigen Idee in einer oberbayerischen Garage ein echter Familien-Erfolgsbetrieb wurde, erfahren Sie in dieser Story:

Frischer Wind oder dicke Luft?
Inzeller Handwerker verraten, wie sich der Generationenwechsel wirklich anfühlt
