Ein Paradies für Wasserratten mitten in Berchtesgaden: Welche Höhepunkte eine Familie in der Watzmann Therme erlebt, was der Nachwuchs am meisten liebt und wie sich Entspannung ganz einfach integrieren lässt.
Draußen hängen die Wolken tief über Berchtesgaden. Drinnen empfängt Familie Neumeier der typische Schwimmbadgeruch. Kurz abduschen, dann geht es los. Die Sechsjährige Marlene Neumeier rennt zum Erlebnisbecken, dicht gefolgt von ihrem großen Bruder Michi (10). Wer zuerst im Wasser ist, hat gewonnen. Sepp und Monika Neumeier schmunzeln und folgen ihren Kindern ins Nass.
Lieblingsort zu jeder Jahreszeit
Die Familie zieht es immer wieder in die Watzmann Therme in Berchtesgaden. „Wenn wir nicht in den Bergen unterwegs sind, kommen wir am liebsten hierher", sagt Sepp Neumeier. „Therme geht immer, egal ob gutes oder schlechtes Wetter, Sommer wie Winter."


Das Erlebnisbecken ist ihre erste Station. Sobald beide Kinder schwimmen konnten, war laut Mama Neumeier klar: Natürlich wollen sie dahin, wo auch die Großen planschen. „Hier gibt es die Unterwasserliegen, den Strömungskanal und sprudelnde Bodendüsen - da ist wirklich für jeden was dabei", sagt Monika Neumeier und schwimmt mit ihrer Tochter auf den Strömungskanal zu.
Wer macht das Rennen?
Wenige Augenblicke später lässt sich die ganze Familie mit der Strömung treiben. Dann versucht ein Team, das andere zu überrunden. Mama und Tochter gegen Papa und Sohnemann. Nach einigen Runden schwimmen alle vier zurück ins große Erlebnisbecken.
Entspannung in der Wohlfühloase
Während die Kinder weiter spielen, entspannen die Eltern auf den Unterwasserliegen am Beckenrand. „Die meiste Zeit sind wir hier in Action, aber ab und zu tut es einfach gut, ein bisschen zu relaxen", sagt Sepp Neumeier. „Am Wochenende sind wir oft ganze vier Stunden da.” Ruhemomente sind auch in der Saunalandschaft garantiert.
„Therme geht immer, egal ob gutes oder schlechtes Wetter, Sommer wie Winter."
Sepp Neumeier
Der nächste Höhepunkt wartet im Solebecken: Ein sanfter Wasserfall prägt die einmalige Kulisse. Kein Wunder, dass Monika Neumeier ihre Kinder nicht zu einem Wechsel dorthin überreden muss. In der kalten Oktoberluft lassen sich alle vier im warmen Solewasser treiben.
Kleine Auszeit, große Wirkung
Auch ohne Kinder erholen sich die Eltern gerne in der Therme. „Unter der Woche komm ich manchmal mit einer Freundin her", sagt Monika Neumeier. „Wir ziehen ein paar Bahnen im großen Schwimmerbecken, bis es Zeit wird, die Kinder abzuholen. Da ist die Schwimmer-Karte sehr praktisch."


Wie ihre Mama schwimmt die kleine Marlene regelmäßig im 25 Meter langen Sportbecken. „Ich bin oft im tiefen Schwimmerbecken mit der Wasserwacht", sagt die Sechsjährige und klammert sich am Beckenrand fest. „Verschiedene Schwimmschulen und die Wasserwacht geben hier Schwimmkurse", ergänzt ihr Vater.
Die Favoriten der Geschwister
Vom wichtigen Training, zu den Lieblingsplätzen - weil sie die Therme von klein auf kennen, müssen die Geschwister nicht lange überlegen. „Ich mag die Rutsche und eigentlich alle Becken", sagt Marlene. Mit der Rutsche meint sie die 80 Meter lange Berchtesgadener Teufelsmühle.
Ihr Bruder Michi sieht es ähnlich: „Rutsche, Schwimmerbecken, Sprudel.” Am liebsten alles auf einmal. Oft übernehmen die beiden das Kommando, so die Eltern. „Jetzt gehen wir mal schnell rutschen", heißt es dann laut Monika Neumeier. Kaum fällt das Stichwort, hält Marlene und Michi nichts mehr im Solebecken. Ab zur Teufelsmühle.
Geburtstag als ultimativer Härtetest
Dass die Watzmann Therme gut bei Kindern ankommt, hat die Familie bereits im Ausnahmezustand getestet. Vor zwei Jahren hat Michi hier seinen achten Geburtstag gefeiert - ein voller Erfolg. Der Bademeister hat schwimmende Matten, einen Basketballkorb und Tauchringe beigesteuert.

„Die Kinder sagen inzwischen selbst: Jetzt gehen wir mal schnell rutschen."
Monika Neumeier
„Der Bademeister stellt da richtig was auf und zieht ein Programm ab, da hatten alle eine Riesengaudi“, erzählt Sepp Neumeier. „Und sie zerlegen dir halt nicht die Bude daheim. Acht Kinder in dem Alter, das kann zu Hause schon wild sein. So war es wirklich super.“ Also nicht nur Spaß für die Kids, sondern auch Freude bei den Eltern.
Die Meerjungfrau ohne Flosse
Und das obwohl, meist irgendetwas zu Hause bleibt. „Irgendwas vergesse ich immer, entweder Taucherbrillen oder Schuhe", sagt Monika Neumeier. Und Marlene? Sie hat beim letzten Mal ihre Meerjungfrauenflosse vergessen. „Die nehme ich nächstes Mal auf alle Fälle mit", sagt Marlene. Schwimmen könne sie damit schon. „Sie muss nur noch ein bisschen üben", verrät ihre Mutter.
Ein Stück Heimat im Wasser
Ob mit oder ohne Flossen, ob Rutsche, Erlebnis- oder Solebecken: Für Familie Neumeier ist die Watzmann Therme mehr als eine Schlechtwetter-Alternative. Sie ist ein Stück Alltag, ein Treffpunkt für Freunde und Nachbarn. Und für eine kleine Meerjungfrau ist sie der Ort, an dem sie hoffentlich bald mit ihren Flossen durchs Wasser gleitet.


Entdecke die Becken der Therme:
Wer selbst vorbeischauen möchte: Die Watzmann Therme an der Bergwerkstraße 54 in Berchtesgaden hat täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Alle Becken gibt es im Überblick unter watzmann-therme.de/therme-sole/becken, Öffnungszeiten und Preise unter watzmann-therme.de/preise.

